"Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen,  geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.

 

Der Besitz des bestmögli- chen Gesundheitszustandes bildet eines der Grund-rechte jedes menschlichen Wesens ...

 

Die Gesundheit aller Völker ist eine Grundbedingung für den Weltfrieden und die Sicherheit, sie hängt von  der engsten Zusammenar- beit der Einzelnen und der Staaten ab."

         WHO 1946                          

 

                          

 

 

 

 

Menschliches Sein und Gesundheit

        

     Liebe Leserin, lieber Leser,  

 

Auf meiner Homepage möchte ich Sie mit bestimmten Forschungsergebnissen vertraut  machen, die sich mit der Frage des Menschseins und der Gesundheit beschäftigen. Also ein Thema, mit dem alle Menschen zu tun haben. Meine Vorstellung ist, je gesünder ein Mensch ist, je gesünder könnte er in der Welt wirken. Die Realität zeigt uns aber, dass wir klimatische Katastropen produzieren, immer neue Krisenherde wie Pilze aus dem Boden schießen und die jährlichen Statistiken zum Gesundheitszustand der Bevölkerung  auch nicht gerade frohe Botschaften vermitteln. Wir bleiben menschlich auf der Strecke. Dies läßt den Schluss zu, dass der Mensch, in seiner "normalen" Bewusstseinsverfassung sich selbst zur Gefahr wird. Wir haben heute allerdings Erkenntnisse, die uns gesundheitlich und menschlich weiter bringen können, so dass wir aus der Gefahrenzone unserer eigenen Selbstzerstörung heraus finden. Dazu müssten wir auf eine höhere Gesundheits- und Bewusstseinsebene kommen,  aus dessen Perspektive heraus andere Wertmaßstäbe angestrebt werden. Dies sowohl auf individueller, institutioneller und politischer Ebene. Um Ihnen diese Zusammenhänge etwas näher erläutern zu können dienen die  längeren Texte. 

Wir leben in einer Zeit, wo nicht nur große Denker daran verzweifeln, wie die Menschen dieser Erde sich - durch unterschiedliche Sichtweisen und egoistische Macht- und Interessenskonflikte -  gegenseitig bekämpfen und dadurch unfähig sind menschenwürdige Lösungen ihrer  Konflikte und Probleme zu finden. Immer mehr Menschen sind verunsichert im Angesicht der Barbarei und des Vandalismus, die auf unserer Erde ausagiert werden. Vereinfacht ausgedrückt mündet diese allgemeine Verunsicherung darin, dass sich viele Menschen sagen „so kann das nicht weiter gehen“. Der Katastrophenforscher und Soziologe Dombrowsky verweist darauf, dass unsere Gesellschaften immer unfähiger sind, sich umzuorientieren und neu zu denken. Sie seien daher „ziemlich am Ende“ (PSYCHOLOGIE HEUTE, 12/2012).  Die pragmatische, symptomorientierte und interessensgeleitete Politik, die uns täglich vor Augen geführt wird, zeigt uns nur die Hilflosigkeit, die im Angesicht immer neu aufflammender Krisenherde am Werke ist. 

 

Seit vielen Jahren ist bekannt, dass es in absehbarer Zeit immer mehr ältere Menschen geben wird. Die dadurch entstehenden Belastungen für das Gesundheitssystem werden enorm sein.  Wie paralysiert scheinen aber immer noch verantwortliche Stellen vor dieser Herausforderung zu stehen.  Die Altersforschung macht uns deutlich, dass wir nicht am Alter sterben, sondern an Krankheiten, die sich zunehmend mit dem Alter verschärfen und letztlich unseren frühzeitigen Tod bewirken. Die letzten Lebensjahre werden hierbei die bisherigen Krankenkosten  überschreiten.  Ein  gesellschaftlich relevantes Thema ist das Burnout-Syndrom, das innerhalb von acht Jahren um das 18-fache gestiegen ist.  Neuere Einsichten zu diesem Thema verweisen uns darauf,  dass die eigentlichen Ursachen darin liegen, dass Menschen nicht ihr "authentisches und wesensgemäßes Leben" führen. Stattdessen sind sie in einem "marktorientierten Narzissmus" verfangen,  der durch eine fehlgeleitetete Konsum- und leistungsorientierten Welt, immer weniger ihr wahres Selbst zu befriedigen vermag. Zunehmende Erkrankungen wie der Anstieg der Krebsrate, des metabolischen Syndroms, die Fettleibigkeit und  die Alzheimererkrankung werden unsere Gesellschaft massiv belasten. Statt aber alles dafür zu tun, dass wir einen gesunden Lebensstil in unserer Gesellschaft fördern, werden die  Gelder darin investiert neue Medikamente zu entwickeln und Technologien für die Krankheitsbekämpfung zu finanzieren. Aufgrund der vielfältigen internationalen Krisen, die menschengemacht sind, werden wiederum vermehrt Gelder in militärische Projekte fließen, die anderswo dringend  benötigt werden.  

 

Der Sozialphilosoph Adorno macht sinngemäß deutlich, dass aus Falschem nichts Richtiges resultieren kann.  Auf unser Thema bezogen bedeutet das,  dass eine falsche Lebensorientierung Krankheiten und Leid fördert. Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene, dass in letzter Konsequenz immer wieder Zerstörung und Krieg die Folge sind.  

Es stellt sich hierbei die grundsätzliche  Frage,  woran müssten wir uns orientieren, wenn wir den "richtigen"  Weg einschlagen wollen? Ich gehe davon aus, dass uns die optimalsten Lösungen für alle Konflikte und Probleme dann möglich sind, wenn wir die Frage nach dem  menschlichen Sein klären könnten. Nach dem: Wer sind wir? Bisher wurden diesbezüglich, im Rahmen wissenschaftlicher Bemühungen, entweder keine oder nicht sehr  hilfreiche Antworten gegeben.  

 

Der bekannte Psychologe Abraham A. Maslow hat in seinem, bereits vor Jahrzehnten erschienen Werk,  die „Psychologie des Seins“ auf  die Erkenntnisse aufmerksam gemacht. dass Menschen nach einem erfüllteren und höheren Sein streben. In seinen Studien zeigt sich, dass gesunde Menschen  sich durch positive Werte wie „Heiterkeit, Freundlichkeit, Mut, Ehrlichkeit, Liebe, Selbstlosigkeit und Güte“ auszeichnen.  

 

Wir haben heute das besondere Glück, auf zwei wissenschaftliche Forschungsgebiete verweisen zu können, die uns auf eine höhere Form des Seins und der Gesundheit verweisen und deutlich machen, in welche Richtung wir blicken müssen, wenn wir menschlich weiter kommen wollen. Sie  führen beide zu einer Horizonterweiterung unseres Bewusstseins. Dies ist notwendig, denn erst ein erweiterter Horizont ermöglicht uns, das Leben in neuen Perspektiven zu sehen. Unser Normalbewusstsein reicht dafür nicht aus, denn dieses ist gerade jene Ebene, die uns die ganzen Probleme beschehrt. Ein erhöhtes Bewusstsein beinhaltet die Chance, ein Wertesystem zu sehen und zu erstreben,  dass wir auch zukunftsorientierend unseren Kindern wünschen. Verstehbar ist, dass dies eng mit der Frage der Optimierung unserer Gesundheit (gesundes Sein) zusammen hängen muss. 

 

Ich spreche von dem Forschungsgebiet der Nahtodforschung und des universitären Forschungsgebietes der Angewandten Positiven Psychologie.   

 

Das beeindruckendste Kernerlebnis in der Nahtoderfahrung, die Millionen von Menschen betrifft, ist die Begegnung mit einem Licht (Lichtwesen). Dieses wird als unbeschreibliche Liebe empfunden, wobei Menschen die Erfahrung machen, dass sie in ihrer eigentlichen Heimat angekommen sind. Ein weiteres bedeutsames Erlebnis ist der Lebensrückblick. Dieser macht uns deutlich, dass das menschliche Leben nach stringenten Gesetzmäßigkeiten verläuft. Diese besagen, dass wir durch unsere Gedanken und Taten jene Saat säen, die wir auch ernten werden. Gleiches bewirkt Gleiches. Nach einer Nahtoderfahrung sind die Menschen nicht mehr dieselben wie vorher. Sie bemühen sich  ein positiverer und besserer Mensch zu sein, der dem Leben mehr Wertschätzung entgegenbringt. Die gängige Werteorientierungen nach  Macht, Geld und Status hat für sie an Bedeutung verloren. Sie stellten fest, dass das für eine jenseitige Welt ohne Belang ist. Da sie mit einer übersinnlichen Welt in Berührung gekommen sind, die sie als Realitätserfahrung empfinden, verlieren sie  die Angst vor dem Tod. Das Leben wird als Einheit begriffen.

 

Die Positive Psychologe, die sich als angewandte Wissenschaft versteht, erforscht in einem sehr umfangreichen Sinne die Frage nach der menschlichen Gesundheit. Sie greift daher dasjenige, was Maslow schon angeregt hat, in umfassender Weise wieder auf. Gleichzeitig erforscht sie Methoden, wie diese Gesundheit auf einem höheren Niveau, praktisch zu realisieren ist. Das besondere ist bei diesem Forschungsvorhaben, dass  nicht nur das Wohlbefinden des Einzelnen im Blickpunkt steht, sondern auch das Wohlbefinden von Institutionen und in ihrem politischen Anliegen, das Wohlbefinden der gesamten Weltbevölkerung.  

 

Wer heute etwas wissen will über die Frage der menschlichen Gesundheit in  körperlicher, seelischer und geistiger Hinsicht, sowie in seinen sozialen Komponenten, kommt  an den Erkenntnisse der Positiven Psychologie nicht vorbei.  Wer noch weiter gehen will und die Seinsfrage bis in die Transzendenz des Lebens verfolgen möchte, kann hierbei auf millionenfache menschliche Erfahrung zurückgreifen, wie sie die Nahtodforschung offenbart. Die Zusammenfassung beider Erkenntnisse führt uns zu einem  weisheitsvollen und faszinierenden Bild menschlichen Seins und menschlicher Gesundheit.  Es wird deutlich, dass die Seins- und Gesundheitsfrage identisch sind. 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freie Psychologische Praxis

    

 HORST WERNER PESCHEL

    

 Dipl. Psych./ Dipl. Sozpäd.     Psychotherapeut

  Anti-Aging & Präv.Trainer 

 

o  Psychotherapie 

Gesundheitscoaching &        Beratung

o  Anti-Aging & Prävention  

  

 

Ofterschwang/Allgäu  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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